Frage 1: Kann es sein, dass ein Totalherbizid wie Glyphosat wirklich nur auf Pflanzen wirkt?
Oder davon abhängig: Funktioniert überhaupt irgendetwas so messerscharf in der Natur, das es nicht irgendeinen genauso tödlichen Einfluß auf Bakterien in der Bodenflora hat oder wenn es über die Pflanzen in den Darmtrakt aufgenommen wird auf die Darmflora? Jeder Wissenschaftler, der die Natur kennt, wird sagen: So funktioniert Natur nicht. Genetik und Physiologie von Pflanze, Pilze, Bakterien, Tier und Mensch sind so verwandt, dass dieser angeblich gezielte Einsatz nicht ohne Kolateralschäden funktionieren kann. Und wenn man dann die Studien z.B. von Prof. Krüger,.. liest, dann wird evident, dass es genügend wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die das Gegenteil belegen. Und wie gefährlich Glyphosat für Mensch und Tier ist, zeigen die vielen Filme aus vielen Gegenden der Welt. Sie zeigen, dass eine so fein dosierte, messerscharf gezielte Wirkung von Totalherbiziden nicht möglich ist.
Frage 2: Ist es nicht so, dass ein Totalherbizit indirekt, durch vermittelte biokybernetische Prozesse krank machen kann?
Dr.v.Hirschhausen hat einmal gesagt, wenn man mehr als 3 Medikamente nimmt, kann man die möglichen Nebenwirkungen auf den menschlichen Körper nicht mehr nachvollziehen. Wir haben es bei glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln mit Chemiecocktails mit über 20 Wirkstoffen zu tun. Sie haben teilweise tausendfach verstärkte Wirkungen. Wie wirken sie zusammen. Erinnern wir uns an Goethes Zauberlehrling! So kann Glyphosat direkt in die Blutbahnen injiziert total ungefährlich sein, weil es sich vielleicht auf direktem Wege tatsächlich nicht auf den Menschen auswirkt, weil das Chelat nur auf die Chlorophyllbildung wirkt. Und mit Glyphosat haben Menschen und Tiere tatsächlich nichts zu schaffen. Aber :
In ihrer Übersichtsarbeit zur Ökotoxizität von Glyphosat und Roundup fanden Giesy et al. (2000) enorme (900 fache) Unterschiede bezüglich der Empfindlichkeit aquatischer Mikroorganismen gegen Glyphosat.
Und da stellt sich die Frage nach in indirekten Wirkungen z.B. über die Darmflora auf den Menschen. Dazu hat Prof. Monika Krüger geforscht und überzeugend dargestellt wie Glyphosat sich doch auf den Menschen auswirken kann.
Frage 3:
Warum ist das, was viele Wissenschaftler wie Prof.Dr Damien Verzenassi für statistisch gesicherte Abweichungen an Mißgeburten, Krebsfällen und letalen Frühgeburten nachweisen und was diese vielen Filme immer wieder kausal und logisch dokumentieren, nicht evident genug, um die Reißleine zu ziehen?
Info zu den Forschungsergebnissen
Es mag wissenschaftliche Schwächen in der Methodik geben, aber so evidente Ergebnisse lassen doch sehr daran zweifeln, dass Glyphosat keine gesundheitlichen Auswirkungen hat.
Frage 4: Wie kann ein Totalherbizit, dass auf alle Pflanzen wirkt, keinen Einfluß auf die Bodenflora und -fauna haben?
Prof. Johann Zaller Universität für Bodenkultur , Wien (https://www.weltagrarbericht.de/aktuelles/nachrichten/news/de/29458.html) hat den negativen Einluß von Glyphosat auf den Boden genauso wie einige andere Wissenschaftler nachgewiesen. Glyphsat greift in die Fotosynthese ein. "Es wirkt gegen alle grünen Pflanzen gleichermaßen, weil es die Photosynthese unterbricht und alles abstirbt, bis hinein in die Wurzeln." Die Behauptung der Hersteller und der Wissenschaft ist nun, dass die Tatsache, dass Glyphosat gezielt die Fotosynthese unterbindet, bedeutet, dass Glyphosat naturgemäß nur auf Pflanzen wirken kann. "Es gibt aber auch viele Mikroorganismen, die ähnlich wie Pflanzen funktionieren. Nach Jahrzehnten des Glyphosateinsatzes weiß man, dass im Ackerboden nützliche Knöllchenbakterien und Pilze sterben, die den Pflanzen beim Aufschluss von Nährstoffen helfen. Auf mit industriell gedüngten Äckern fällt das nicht so ins Gewicht, ein Biobauer merkt das dagegen stärker. Und auch anderswo könnten Mikroorganismen durch Glyphosat geschädigt werden, ergaben die Befunde von Wissenschaftlern in Göttingen und Leipzig, denn die Verdauung von Tieren und Menschen funktioniert ebenfalls nur dank einer Vielzahl Bakterien in ihrem Darm." (http://www.deutschlandfunkkultur.de/pflanzengift-glyphosat-von-der-wunderwaffe-zum.976.de.html?dram:article_id=331859) und siehe auch den Artikel von Dr. Martha Mertens. Dadurch das Glyphosat in der bakterielle EPSP- Synthase auf unterschiedliche Bakterien unterschiedlich wirkt, verschieben sich sowohl im Boden wie im Darm die Bakterienhäufigkeiten und im Darm häufig in Richtung von Glyphosat-toleranten Bakterien wie C.botulinum (s.a. Prof.Krüger)
