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Masstour mit Jungs

Veröffentlicht am 2015-12-25 00:00:00.0


Masstour mit Jungs

Maastour

Meine Jungs hatten mir ein besonderes Geschenk gemacht. Sie haben mich zu einer gemeinsamen Fahrradtour eingeladen. Ich durfte mir den Weg auswählen. In ersten Überlegungen habe ich den Rurweg favorisiert, den Weg ohne H, denn den Ruhrweg war ich schon mit Ingrid gefahren von Winterberg aus bis nach Krefeld. Dann aber haben wir uns spontan für die Maastour entschieden, weil es für die Jungs einfacher war, dorthin per Bahn anzureisen. Ingrid hat mich morgens mit dem Auto dort hingefahren. Eike und Jörn kamen aus Köln, Lasse mußte aus Berlin anreisen.

Ein wenig spannend wurde das Warten auf Jörn und Eike, die auf einem kleinen Aachener Bahnhof ankamen. Aber es hat alles gut geklappt und nachdem wir ausgepackt hatten und uns von Ingrid und Kim, unserem Hovi verabschiedet hatten, ging es Richtung Limburger Land. Bei Lemiers überquerten wir die holländische Grenze und freuten uns auf die gemeinsamen Tage. Vor ein paar Jahren hatten wir schon mal alle 4 eine gemeinsame Tour durch Holland unternommen, damals waren wir mit 3 Liegerädern und einem Hollandrad gestartet. Das Hollandrad haben wir dann in Zwolle gegen einen geliehenen Ultratieflieger ausgetauscht Diesmal war ich mit meinem Steintrike Nomad der einzige, der mit einem Liegerad unterwegs war, die Jungs waren notgedrungen mit Ups angekommen. Lasse hat ein Krefelder Rad geliehen und Eike war sein Peer Gynt aus dem Hinterhof geklaut worden.

Es war ein sonniger Tag und wir konnten die Tour genießen u.a. aufgrund unserer Begleitung. Die Kinder hatten Black Stories dabei und unterwegs wurden etliche während der gesamten Tour geraten. Ich war dabei aufgrund des Höhenunterschiedes ein wenig abgehängt. Aber der Spaß war trotzdem unvermeidlich groß. Bei Gulpen waren wir uns bezüglich der Streckenführung nicht einig und so gab es die erste unfreiwillige Ehrenrunde über Stock und Stein, Berg und Tal. Das war dann auch ein wenig schweißtreibend, aber dafür auch unfreiwillig genußvoll.

Ein Arbeitskollege hatte mir diese Gegend fürs Radfahren empfohlen. Und er hat nicht zu viel versprochen. Die Tour führte in eine reizvolle Hügellandschaft. Dann die freundliche Anfahrt auf Maastricht und die kleine Tour durch die Stadt. Auch wieder eine Stadt, die zum nochmaligen längeren Aufenthalt einlädt. Zum ersten Mal bekamen wir auch einen Eindruck von der Maas, die sich hier schon mal zu einer vielfältigen Wasserlandschaft mit kleinen Kanälen und Nebenflüssen auffächerte. Wir wollten dieses Mal in den für Holland und Belgien typischen Hütten übernachten und so steuerten wir bei Lanaken einen derartigen Campingplatz an. Abends wurde gechillt und Kontakt zu einer sehr netten Motorradgruppe aus Holland aufgenommen. Wir haben gemeinsam Bier getrunken und geplaudert.

Am nächsten Tag ging es dann immer irgendwelchen Maasarmen entlang durch ansprechende belgische Dörfer und Kleinstädte Richtung Roermond.

Immer gemütlich, immer flach, aber trotzdem abwechselungsreich und dann mit der besonderen Spannung der Black Stories, die insb. Jörn, Lasse und Eike zu lösen hatten.

Wer dann die Maaslandschaft bei Roermond noch nicht gesehen hatte, kam aus dem Staunen nicht heraus. Auf einer Brücke haben wir dann den besonderen Rundumblick gehabt und auch ein wenig gechillt.

Auf dem Campingplatz bei Roermond hatten wir eine nette Hütte und es gab viele Gespräche und Diskussionen zwischen Vater und Söhnen. Erinnerungen wurden ausgetauscht, Probleme diskutiert und Lösungen gesucht. Auf solchen Touren ergibt sich die Möglichkeit zu einer besonders intensiven, liebevollen zwischen den Jungs, und zwischen Vater und Söhnen.

Am nächsten Tag ging es dann in Styl über die Maas. Eike und Jörn waren auf dem Arnold Janssen Gym in St. Arnold zur Schule gegangen, do daß diese Stadt eine interessante Erfahrung für uns darstellte.

Danach wurde alles wieder sehr vertraut für mich. Durch den Niederrhein ging es nach Krefeld zurück, wo wir damals gewohnt haben. Den Niederrhein habe ich ich oft mit dem Fahrrad erkundet, so auch die Region um die Krickenberger Seen. Und Kempen war immer eine unserer Lieblingsstädte am Niederrhein. Dort waren wir sehr oft.

Es war wieder eine tolle Erfahrung diese Maastour mit den Jungs. Jetzt wird es sicherlich ein wenig dauern, bis sie sich alle drei zu einer Tour mit mir finden. Jörn ist Vater geworden und das fordert. Aber warum nicht mal mit jedem von ihnen einzeln eine Tour machen. MNit Eike habe ich das schon mal gemacht. Wir sind von Köln nach Bonn, von dort zur Erft und dann hoch nach Düsseldorf und letztendlich nach Krefeld gefahren. Von Lasse habe ich noch einen einzulösenden Gutschein für eine Haveltour und vielleicht können Jörn und ich ja mal gemeinsam mit Jona, unserem Enkel eine kleine Tour machen. Ich freue mich auf die Dinge, die da kommen!

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