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Stadt am Hyggefjord

Veröffentlicht am 2026-03-04 00:00:00.0


Stadt am Hyggefjord

Hymne an meine Heimatstadt

Flensburg Stadt am Hyggefjord

Christian Paulsen

Wie freue ich mich auf dich, du Stadt am hyggefjord,

Bin immer wieder gerne dort,

vom Museumsberg lass ich die Blicke gleiten ,

vom Fjord die Horizonte weiten,

doch auch von engen Hinterhöfen,Gassen,

kann ich mein Auge nicht mehr lassen.

....

Bei Sonne flutet Licht den Hafen,

Im Wasser spiegelt sich ein tiefes Blau,

der Himmel zeigt sich freundlich lau.

Weiße Schiffe schaukeln taktvoll mit dem Wind,

Flugs gesetzte Segeln queren Grenzen,

von Holnis bis nach Sonderburg geschwindt

erkunden Deine Ufer Nord wie Süd,

winken leicht im Sonnenlicht und glänzen

erfreuen all de leeven Lütt

...

Im Museumshafen restaurieren sie

geschmackvoll alte Schiffe,

die in alten Zeiten

verbanden alte, neue Welten.

...

So viel Geheimes finde ich in deinen Läden.

Und in Gedanken spinn ich meine Fäden,

denk an die Zeiten, die ich in Dir verlebt,

meine Fäden mit viel Lebensmut gewebt

...

Vom Dorf im Bus zu Dir gekommen,

im Hallenbad so oft geschwommen,

zur Schule bin ich zum Kanonenberg gegangen,

danach im Gnomenkeller abgehangen.

...

Manchmal auch auf Dich geflucht,

bin auch manchmal angeeckt,

doch gerne hab ich Dich entdeckt,

war in allen kleinen Gassen,

konnte einfach nicht mehr von Dir lassen.

...

Flensburg ich liebe Deinen Wind,

wie er Deine Hügel streichelt,

manchmal wohl eiskalt,

meistens warm gelind.

...

Sprachen, Dialekte sammeln sich in Deinen Gassen,

du fühlst die Hygge in Worten allerorten.

Wie vornehm auf den Butterfahrten das Getue

sie sprachen weder Dänisch Deutsch noch platt

sondern einfach nur Petue.

...

Wenn meine Mutter in Petue zitierte,

war es als wenn ich die Fördeathmosphäre spürte.

Gut riechen konnt ich dann den Hafen

die Kneipen, in denen wir uns trafen.

...

Auch unser Krug war dann ganz nah,

Köm, Bommi, Schwarzer Kater und der Duft von Rum.

Dieser Geist blieb niemals stumm.

Wie es flenste an dem Tresen,

Heimat ist das wohl gewesen.

...

Barbarina, Portikus,

ich sehnte mich nach ihrem Kuss,

Wir hatten wohl viel Spaß,

das ich 's fast vergaß:

Es blieb beim Flirten in dem Bus auf allen Fahrten.

...

Auf dem Friedhof steht ein Löwe,kriegelt,

ein Löwe,der Geschichte spiegelt,

Ich denk, der alte Zoff ist nun befriedet,

Im Zusammenwirken der Nationen,

leben heute andere Aktionen

Deutsche Dänen sind hier eng verbunden,

kulturelle Spuren überall gefunden.

...

In den Dingen, die verflochten,

liegt Dein Reiz, Dein Flair,

so als wenns so ewig wär.

...

Fördewasser,plattes Land und Hügelketten,

Häuser,Straßen,die sich daran schmiegend betten,

das Geräusch von Sprachen, die sich in Dir mischen

auf der Straße, auf den Bänken, an den Tischen.

...

Wie freue ich mich auf dich, du Stadt am Hyggefjord,

bin immer wieder gerne dort,

vom Museumsberg lass ich die Blicke gleiten ,

vom Fjord die Horizonte weiten,

doch auch von engen Hinterhöfen,Gassen,

kann ich mein Auge nicht mehr lassen.

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