Die Entwicklung wurde immer rasanter und viele neue Erfindungen haben uns eine vielfältige Landschaft beschert. 1990 begann für uns ein mühsamer Downsizingprozess im RZ. Gleichzeitig eroberten die PC's mit Windows 3 die individuellen Arbeitsplätze. Ich blieb jedoch dem Atari treu und wechselte zu einem Falcon im Tower mit einem SCSI-Subsystem. Das Teil habe ich mir von einer Essener Firma zusammenstellen lassen. Aber zum Downsizing: Das war ein mühsamen Prozess, weil wir während der Umstellung zweigleisig, oder sogar x-gleisig entwickeln mußten, weil auch noch Kunden uns Eigenentwicklungen in allen möglichen Programmiersprachen übertrugen, oft Exoten, die gelernt und weiterentwickelt werden sollten. Diese Zersplitterung der Entwicklung war kontraproduktiv. RPG, Fortran und PL/1 auf dem Mainframe, C und AWK auf den Unix-Rechnern,Pascal und C mit vollkommen anderen GUI-Bibliotheken auf dem PC. Und dann noch DBASE,CLIPPER, EXCEL und weitere Exoten, die Kräfte gebunden haben, die für eine gemeinsame, zielgerichtete Entwicklung fehlten. "Write once, use everywhere" verlangte eine Programmiersprache für alle Anwendungen auf allen Plattformen". Anfang der 90er Jahre haben wir gehofft, das Borland Pascal und Delphi diesen Weg einschlagen würden. Immer wieder gab es Ankündigungen dieser Art, aber erst Java sollte auf allen Rechnern verfügbar sein, Mikrocontroller und alte Homecomputer ausgeschlossen.
