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Aquaponik

Veröffentlicht am 2019-12-03 00:00:00.0


Aquaponik

Das Team hat sich eine Aquaponikanlage angeschaut

Adam, einer der Teammitglieder in Kampala hat sich intensiv mit Hydroponik beschäftigt und ich habe mit ihm viel darüber gesprochen.

In den letzten Monaten - auch in der Diskussion mit Frank von der IoT-Usergruppe Schleswig - habe ich mich an einer kleinen, eigenen Testanlage versucht. Erst wollte ich den Versuch auch während meiner Zeit in Mandalay fortsetzen, dann habe ich mich aber doch entschieden, vorher abzubrechen.

Hydro- und Aquaponik war auch immer ein Thema im Workshop insbesondere bei der Diskussion der Smart-Garden-Projekts. Hier haben wir dann bei einem Department für Biotechnik eine zwei Monate alte Versuchsanlage besucht und angeregt mit dem Leitungsteam diskutiert.

Ihr Ziel ist es, Aquaponik in der Region zu etablieren und zu zeigen, wie es geht. Im Gespräch zeigte sich dann, dass sie sehr an dem vom TPTC in unserem Workshop aufgebautem Know How und einer Zusammenarbeit in Sachen IoT interessiert sind.

Das gilt auch für das Monitoring der Reisversuchsfelder, die sie ebenfalls betreuen. Und da wurde dann die Arbeit, die wir gemeinsam im Bereich Smart-Gardening vorbereitet haben, interessant. Gut dass ich erläutert habe, dass man bei solchen Projekten auf den professionellen Einsatz und eine gute Skalierbarkeit achten muß.

Für das Monitoring entfernt liegender Felder bietet sich LORAWAN-Technologie an und damit haben wir intensiv experimentiert. So langsam wird das alles trotz vieler anstehender Arbeiten eine runde Sache.

Wir haben uns dann noch die verschiedenen Labore, die sich mit Mikrobiologie, Umwelt- und Zellbiologie beschäftigen, angeschaut. In einem der Labore experimentieren sie mit Kombucha. Auch das ausgesprochen interessant. Kombucha ist ein Gärgetränk, das durch Fermentierung gesüßten Tees, z. B. Grünen Tees, mit einer Kombuchakultur (sogenannter Kombuchapilz bzw. Teepilz) hergestellt wird, steht bei Wikipedia. (Übrigens habt Ihr schon an Wikipedia gespendet. So oft wie ich es benutze, sollte ich es auch dieses Jahr wieder tun)

Zum Schluß noch: Wieder ein Event, der zeigt wie die Welt funktioniert, ganz nahe an der Chaostheorie. Das habe ich in Uganda erfahren und hier erfahre ich es gerade auch wieder. Die kleinen Bausteine, die ich hier wie dort mitgebacken habe, wirken wie Kristallationspunkte in einem fortwährenden Prozess. Erst ist der Nutzen nicht überschaubar, zum Schluß zeigt sich aber, dass die Einsätze zumindest hilfreich sind.

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