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Spiegelbilder

Veröffentlicht am 2015-11-27 00:00:00.0


Spiegelbilder

Spiegelbilder

Christian Paulsen

Wie Winde zerren Wellen Spiegelbilder

Sichten der Unendlichkeit tanzen mild und milder,

weich wechseln die Konturen,

ahnen Zeit und sonst verdeckte Spuren

in einer unerkannten Dimension;

gesehen und verblasst,veschwunden schon.


Die Wellen wirken noch im naechsten Traum,

vom See,dem Bild, den Spiegelbildern

vom weissen Turm, von Baum und Baum

so bunt, so farbenfroh,was mag es sein,

ein Spektrum fast im tausendfachem Schein,

nur einfach da, ganz klein.


Wasserwellen treiben Spaesse,

treiben platte Spiegelbilder

weit in Raum und Zeit,

mal schmal, mal breit,

ein feines Spiel , ein leichter Tanz.

Ins Jenseits gleitet dies Gesicht,

das immer wieder bricht,

und tief im Innern mit mir spricht.


So kehr ich heim,

und bin doch immer wieder dort ,

an jenem wunderlichen Ort

Wie ein Spaziergang und Gedanken kreisen,

tanzen als ob Spiegelbilder reisen.

wie Wellen brechen, Winde wehen.


Und in meinem Herzen waechst diese eine Zuversicht:

Im Rythmus der Bewegung lebt und stirbt sich's leicht,

nicht nur weil man in ihr,

muehelos Unendlichkeit erreicht.

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