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Die alte Pagoda

Veröffentlicht am 2019-11-11 00:00:00.0


Die alte Pagoda

Ausgrabungen um eine Pagoda herum

Zunächst mal, nachdem ich im vorigen Bericht von Pagodas gesprochen habe, ohne zu erklären, was eine Pagoda ist, hier eine kleine Info dazu:Eine Pagode ist ein markantes, mehrgeschossiges, turmartiges Bauwerk, dessen einzelne Geschosse meist durch vorragende Gesimse oder Dachvorsprünge voneinander getrennt sind. Gebäude dieser Art sind in Vietnam, China, Nepal, Burma, Japan und Korea zu finden. Die Herkunft des Wortes Pagode ist nicht sicher geklärt. Entsprechende Bauwerke wurden im antiken Indien, in Sanskrit als स्तूप (stūpa) bezeichnet, in Pali heißen sie thupa. Das sagt Wikipedia dazu.

Schon der Eingang zu dieser Pagode mit altertümlichen Ausgrabungen macht Eindruck:

Beim Eintritt fielen die Ausgrabungen, die vor und rechts neben der Pagoda stattfinden auf. Zudem ist die ganze Pagoda wohl zum Schutz der Ausgrabungen mit einem modernen Schutzdach versehen.

Das man auch der Natur ihren Raum läßt, zeigen dann gleich zwei Bilder, die ich hier machen konnte:

Man hat diesen Baum, so wie er in dem ausgegrabenen Bau verwurzelt ist, stehen gelassen. Das ist schon beeindruckend. Wie alt aber der Baum neben der Pagoda ist?

Ob der Baum so alt ist, wie die augebrabenen Pagodateile? Fast könnte man es meinen!

Ein wenig peinlich, war es mir ja schon wie ein Tourist Foto um Foto zu schießen. Aber Mr. Glossary hätte es gar nicht verstendan, warum ich nicht wie wild drauflosfotografiere. Ich hätte bestimmt an Respekt verloren, wenn ich es nicht getan hätte. Gerade in der Pagoda zwischen all den in sich gekehrten Buddhisten mochte ich nicht so gerne fotografieren und schon gar nicht herumblitzen.

Viele Bilder zeigen, dass diese Pagoda auch oberhalb der Ausgabungen aus einer anderen Zeit stammt. Ob sie früher nicht ganz so prunkvoll gebaut haben oder ob die Vergänglichkeit der Zeit zwar die tollen Mauern belassen hat, aber wohl dem Glitzer geschadet hat?

Wenn man diese und die Pagoden sieht, dann glaubt man, dass dieses Land eine reiche Kultur und eine glorreiche Vergangenheit besitzt. Und wenn man die Menschen näher kennenlernt, glaubt man an eine gute Zukunft für diese Land.

Die Fertigkeiten, die diese Bauwerke aber auch vielen kunstvollen Schnitzereien und Skulpturen fordern, scheinen nur wieder belebt werden zu wollen.

Buddha und Tiere wie die Elefasnten stehen im Zentrum der Verehrung. Fotostecken mit dem Lebensweg des Siddartha in den bunten Farben und Statuen, die auf Fotos fast ein stehlendes Eigenleben entwickeln, finden sich in allen Tempeln.

Ich habe zu diesem Besuch noch einiges hinzufügen, aber das hebe ich mir für die Woche auf.

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