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Vollmondtag

Veröffentlicht am 2019-11-11 00:00:00.0


Vollmondtag

Umzüge mit Cebu-Rindern, prunkvolle Pagodas

Die Vollmond-Nacht der Tazaungmon ist ein Anlass für ein weiteres Fest der Lichter und heißt richtig Tazaungdaing. Dieses Fest wird besonders im Shan-Staat,in Taunggyi gefeiert. Es gibt es Ballonwettkämpf in der Nacht. In einigen Teilen gibt es auch Wettbewerbe der Webereien. Junge Frauen begeistern durch ihre Webkunst. Sie stellen dabei Roben mit Buddhabildern zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang her. Die Ergebnisse, fertig oder nicht, werden gespendet. Die größten Webereiwettbewerbe finden in in Yangon statt.

Prächtig geschmückte Wagen, gezogen von herausgeputzten, eleganten und machtvollen Cebubullen besuchen die Pagodas und ziehen die Blicke auf sich. Die Frauen, die auf den Wagen mit reicher, bunter Kleidung und in der flirrenden Sonnenschirmen sitzen, celebrieren diesen Tag. Die Kutscher verstehen es die Bullen sanft zu führen. Ceburinder machen was her und zeichnen sich durch ein tolles Fundament aus. Klare Gelenke, harte, hohe Klauen. So etwas ist in der HF-Hochzucht nicht mehr zu finden.

Morgens um 10:00 am gestrigen Sonntag haben Mr. Ha, der Fahrer und Mr. Glossary mich abgeholt, um mit mir die Gegend um die um Kyaukse zu erkunden. Auf dem Weg befinden sich ein paar Dörfer, an deren Wegränder viele Marktstände stehen. Fasziniert haben ich die kleinen geflochtenen Hütten.

Viele sehen viel prächtiger aus als dieses Exemplar, andere dagegen sind sehr einfach, klein und manchmal reparaturbedürftig. In der Stadt waren wir dann erst in einem guten Supermarkt, weil ich noch Batterien wollte. Wie so oft, wenn ich etwas selbst bezahlen will, bekomme ich klar bedeutet, dass die TPTC-Mitglieder das übernehmen. Überhaupt: Man hat das Gefühl wertgeschätzt zu werden.

Schon auf dem Weg zur ersten Pagoda kamen uns zahllose kleine Umzüge mit tanzenden Menschen auf geschmückten Wagen mit Musik entgegen. Man merkte den Tanzenden eine unbändige Freude an.

Auf dem Weg haben wir dann gehalten und zugeschaut wie sie die Prunkwagen für die Umzüge vorbereiten. Eine Vielzahl jungen Männern war damit beschäftigt. Der Besitzer hatte einige dieser Wagen auf dem Gelände stehen.

Wir sind an unzähligen Pagodas vorbeigefahren. Insbesondere als wir eine Pagoda on the Top of the Mountain besucht haben, säumtenwohl so 15 bis 20 von ihnen den Weg .

Mit dem Barfußgehen ging es in den beiden besten Pagodas, weil es dort extrem sauber war und auch mamorähnlicher Boden ausgelegt war. In den anderen war oft rauer Zementboden zu finden und viele steunende Hunde liefen dort herum. Ich bin dann immer vorsichtig umn die Pfützen herum gegangen. Und insb. in bzw. um die Bergpagoda war es tierisch heiß und die Sonne hat gebrannt. Nach der 4 Pagoda habe ich dann schlapp gemacht und mich verweigert. Dass dann gerade die letzte auch die berühmteste Pagoda in Myanmar sein sollte, war schon schade, aber konnte auch von außen viel sehen.

Zwischenzeiig waren wir essen und zwar bei einem Freund eines Teammitglieds, der sich selbst Chinese nennt.

Das Essen war lecker und Mr. Ha, Mr.Glossary und ich haben es sichtlich genossen.

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