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Bericht 12.11.2015

Veröffentlicht am 2015-11-12 00:00:00.0


Bericht 12.11.2015

Bericht von dem Mitmachcafetreff in Süderbrarup am 12.11.2015 (gekürzt)

Das war sicherlich nicht die richtige Umgebung für eine intensive Besprechung. Trotzdem hat es Spaß gemacht, sich über die weitere Arbeit auszutauschen. Die ersten beiden Tagesordnungspunkte standen ganz in Zeichen der Konzeptfindung.

Reparaturinitiative

Zu Beginn hat B... kurz über die Reparatur-Initiativen berichtet. Folgende Links geben hierzu weiterführende Informationen, auch über Versicherungsfragen und mehr.

  1. Reparatur-Initiative
  2. Anstiftung Selbermachen
  3. Anstiftung Reparieren
  4. Repaircafe
  5. KIBIS und Repaircafe Schleswig

Im Anschluß habe ich über einen Besuch von G.. und mir beim Repaircafe in Schleswig berichtet. Wir beide waren sehr überrascht wieviele Aktive gekommen waren, um die reparaturbedürftigen Nähmaschinen, Laptops , Computer zu reparieren. Es herrschte ein reges Treiben und viele Reparaturen wurden gemeinsam durchgeführt. Ich habe die Gelegenheit wahrgenommen, um kurz mit einem der Aktiven zu reden. Anschließend konnte man im TILO gemütlich klönen und Kaffeetrinken. Ein tolles Ambiente! Wir haben uns dann die Frage gestellt, warum solche Reparaturtermine in Süderbrarup nicht auch installierbar wären. Der Bedarf ist eindeutig vorhanden. Und warum sollten in der Region Süderbrarup nicht auch Menschen leben, die ihre Fähigkeiten für diesen guten, ökologischen Service zur Verfügung stellen? Ggf. wäre es sinnvoll, auch über eine Vernetzung mit anderen Repaircafes nachzudenken, wenn bei uns Aktive fehlen sollten, wurde vorgeschlagen.

OTELO

OTELO ist ein Vorhaben, das auf die kreative Vernetzung von Menschen im ländlichen Raum abgestimmt ist und Menschen mit ganz verschiedenen Interessen, Ambitionen und Fähigkeiten, generationsübergreifend aus allen gesellschaftlichen Schichten Räume für lustvolles Schaffen und Wirken bereiten will und in Österreich und in einigen Orten in Deutschland bereits lebendig ist. Ich schicke dazu einfach mal eine kleine Präsentation rum. Ein Link dazu: OTELO

Hier findet man Links zu den einzelnen Standorten, an denen offene Technologielabors bereits bestehen und die anstehenden Workshops zeigen, was möglich ist.

Einen Raum finden

  1. nach Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Initiativen und Organisation in der Region zu fragen. Dafür ist seine Mitarbeiterin Fr. Bettina Süphke ( Tel. 0431 988 5599) zuständig.
  2. um mich über Förderungsmöglichkeiten zu informieren. Hier müssen wir uns an Fr. Wollesen (Tel. 0431 988 5500) wenden.

Ich werde in den nächsten Tagen den Kontakt zu beiden Ansprechpartnerinnen suchen.

Es wurden einige mögliche Räume vorgeschlagen.

Brainstorming

Ein Brainstorming zu den Konzepten und nächsten Schritten ist leider dem Geräuschpegel im SAMOS zum Opfer gefallen. Ich würde gerne den Vorschlag machen, daß wir uns über einen kollaborativen Editor dazu austauschen. Wenn keiner etwas dagegen hat, werde ich innerhalb der nächsten Woche einen derartigen Editor ins Netz stellen, der uns dann erlaubt, gemeinsam an einem Konzept (Wiebke: Ich weiß, Du magst diesen Begriff nicht!) zu arbeiten. M... hat in diesem Zusammenhang noch mal darauf hingewiesen, daß wir den transkulturellen Aspekt, wie er sich aus der Beteiligung von Flüchtlingen ja schon zwangsläufig ergibt, nicht aus dem Auge verlieren sollten. Ein wichtiger Punkt ist auch die Frage nach Arbeitsmöglichkeiten, die sich aus dieser Initiative ergeben könnten. Hier wurde allerdings betont, daẞ es zwar sein könnte, daß sich solche Arbeitsmöglichkeiten im Laufe der Zeit herauskristallisieren könnten, wir das aber nicht fokusieren.

Vorschläge für nächste Aktionen

  1. Bei meinem Ausflug auf die Seite von OTELO (s.oben) habe ich festgestellt, daß auf der Internetseite als nächster Workshop das Thema Spieleprogrammierung ansteht. Auch bei uns kam der Vorschlag au, sich mit Spielen auseinanderzusetzen. Ob es nun die Gestaltung eigener Spiele oder die Vorstellung von Spielen ist, die uns interessieren, sollte diskutiert werden. Man könnte einen Workshop anbieten, bei dem die Teilnehmer ihre Favoriten vorstellen. Anschließend testet man die Vorschläge.
  2. Es wurde vorgeschlagen, einen philosophischen Lese- und Diskussionsworkshop durchzuführen. Als Thema wurde Harald Welzers 'Selbst denken' genannt. Jeder kann sich einen Text aus dem Buch oder vielleicht auch aus Kritiken zum Buch auswählen, die man dann vorliest, um sie zur Diskussion zu stellen.
  3. Ich persönlich würde gerne einen Arduino Workshop abhalten, bei dem ein konkretes Projekt wie der Bau einer digitalen Uhr oder eines kleinen CNC-3D-Drucker-DIY-Gerätes im Mittelpunkt steht.
  4. Ein Computer-Workshop könnte sich mit der Frage beschäftigen, wie man mit einem alten Rechner oder mit einer kleinen Platine einen Server aufbauen könnte oder im zweiten Schritt ein modulares Tablet.
  5. Die Erkundung von Wander- und Radwegen wäre ebenfalls eine spannende Geschichte. Wenn man das mit jemandem vom ADFC und einem Wanderverein gemeinsam plant und organisiert, könnte man auch die Frage stellen, wie man Wanderwege gemeinsam kartographiert und dokumentiert und eventuell der Gemeinde einen Vorschag macht, wo und wie das Wander- und Radwegenetz optimiert werden könnte.
  6. Auch in diesem Herbst habe ich wieder festgestellt, daß überall am Wegesrand Obstbäume ihre Früchte fallen lassen, ohne daß sie verwertet werden. Wir haben gedacht, auch das könnte ein spannendes Projekt werden, wenn man sich zusammensetzt, um diese Obstbäume bei mundraub.org einzutragen und im nächsten Herbst eine gemeinsame Ernteaktion und eine Einmachaktion organisiert.
  7. Angelika und ich wollen uns zusammensetzen, um bei den Flüchtlingen anzufragen, wo wir was von Ihnen lernen können. Gerade im Bereich von Haushalt, Gesundheit, Kosmetik aber auch im handwerklichen Bereich gibt es sicherlich vielerlei Know How und Fertigkeiten, die man mit unseren Nachbarn austauschen könnte. Wir wollten dann Fahdi bitten, die Anfrage an die Flüchtling ins Arabische zu übersetzen.
  8. Burkhardt hatte ja seine Unterstützung für ein Projekt zum Bau eines Fahrrads oder Fahrradanhängers angekündigt.
  9. Kleine elektrische Fahrzeuge wie den CITY EL gibt es für relativ kleines Geld auf dem Markt. Man könnte sie gemeinsam auf Vordermann bringen - eventuell auch mit Unterstützung von ansässigen Firmen - und dann gegen Leihgebühr für ein Carsharing z. Verfügung stellen.
  10. Ökologisch regionale Produkte ohne Plastik einkaufen, sich mit den regionalen Produzenten vernetzen, um ökologische Innovation für die Region zu generieren.

Öffentlichkeitsarbeit und Internetauftritt

Diese beiden TOPS wurden aufgrund des Geräuschpegels verschoben.

Nächster Termin

Wir treffen uns wieder am 3.12.2015 um 18:30 t fragt, ob wir dafür im Bürgerhaus einen Raum nutzen können. Ich persönlich finde es wichtig, daß wir uns dann ganz intensiv über die nächsten Aktionen unterhalten, damit wir im Januar mit dem einen oder anderen Projekt starten können.

Info

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