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Erfttour mit Eike

Veröffentlicht am 2019-03-11 00:00:00.0


Erfttour mit Eike

Eine Tour mit Eike, meinem Jüngsten, an der Erft entlang

Erfttour mit Eike

10 Jahre ist es nun bereits her, dass ich mit Eike von Köln aus eine Radtour an der Erft unternommen habe.

Er studierte damals in Köln und ich bin dort aufgeschlagen, um seinen Gutschein einzulösen, mit ihm gemeinsam eine Radtour zu unternehmen. Diese unspektakuläre zweitägige Radtour hatte ihre besonderen Reize. Warum nun unspektakulär? Nun Eike hat inzwischen so einige spektakuläre Dinge erlebt: Mit Mel war er in ihrem Sabbatjahr vor 2 Jahren z.B. auf Backpackerurlaub in Südostasien. Den Reisebericht findet man unter Reisebericht

Aber für mich war diese Reise schon besonders. So viel Natur nahe an Ballungsgebieten erlebt man nicht oft. Zunächst sind wir immer am Rhein entlang Richtung Bonn geradelt. Und ich tat mich besonders schwer mit ihm mitzuhalten. Das Alter? Damals noch nicht, obwohl Eike auch da schon viel schneller war als ich. Da war ich gerade mal 58 Jahre alt und fahrraderfahren. Dem ganzen auf die Spur kamen wir, als sich Eike dann mal auf meinen Trike gesetzt hat. Es war die Feststellbremse hinten, die ein wenig blockierte. Und die ersten Versuche das Teil zu lösen, brachten noch nicht den durchschlagenden Erfolg.

Irgendwo am Herseler Wert sind wir dann Richtung Weilerswrist abgebogen und das Vorgebirge hoch.

Wie das Bild beweist, eine tolle Zeit um sich dort hochzuquälen. Wobei die Qual keine war, dann die Aussichten waren viel zu schön, um die Anstrengung zu spüren, einmal kurz vor der Kuppe mußte ich hinter Eike herhecheln, weil ich Probleme mit der Steigung hatte, sonst ging es eigentlich trotz Feststellbremse.

Dafür wurden wir dann mit einem tollen Ausblick richtung Rhein und Richtung Erft belohnt. Eine tolle Abfahrt ließ uns dann die Leichtigkeit des Seins spüren. In Weilerswrist haben wir dann einen Fahrradladen aufgesucht, unseren Werkzeugkoffer aufgefrischt und mein Rad repariert. Bo. Das war eine weitere Erleichterung. Von Weilerswrist sind wir dann immer an der Erft entlang nach Erftstadt gefahren, wo wir uns eine Bleibe gesucht haben. Anschließend ging es dann wieder aufs Rad. Wir haben dort in Librarer See umrundet, den Ingrid und ich letztes Jahr wieder mit unserem Klappcaravan besucht haben.

Von dort aus bin ich dann nach Brauweiler, zu Jörn und Linda, Jona und Lilli gefahren. Auf dem Rückweg konnte ich dann die Impressionen von 2009 wiederbeleben, da ich dort ein Stück am Erftradweg gefahren bin.

Von Erftstadt ging es dann immer nordwärts. Ein bischen Regen, aber danach gutes Wetter hat uns dann begleitet. Der Erftradweg ist wunderschön. Man ahnt es nur an den Siluetten der Braunkohlewerke und von Köln und Co., dass dieses Idyll von Hektik und Industrie umgeben ist. Überall toll befestigte Feldwege, kaum Verkehr und fantastische Naturschauspiele mit Fluß. Zwischendurch immer mal wieder ein beschaulicher Ort mit alten Häusern, Kopfsteinpflaster, Burggräbern, Parks. Und Eike und ich hatten viel Spaß, manchmal Geschwindigkeitsrausch, denn es war meist flach.

Geschwindigkeitsrausch: Von Düsseldorf nach Kaiserswerth sind wir mit 30 km/h gepest. Eike wäre ohne mich noch viel schneller gewesen, aber ich fand das toll, dort auf dem Damm direkt am Rhein entlang mit so viel Natur und Genuß radeln zu können.

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