IMO-Farm
Beim zweiten Farmbesuch haben wir 2 Betriebe besucht. Ein sehr kompetenter Tierarzt aus dem Team hat uns die beiden Betriebe gezeigt. Nachdem ich von mehreren Bauern gehört habe, dass sie mit der Schweineproduktion gescheitert sind, war ich total überrascht, was für eine komfortable Herberge dieser erste Stall und das Farmteam seinen Tieren bot. Und es roch nach Holz, ein wenig nach Waldboden, aber keinesfalls nach Schwein.

Die Sau ist PIC-Sau ( Camborough ).
Streß scheinen diese Tiere nicht zu kennen, sie lagen ruhig und sauber und waren in bemerkenswerter Kondition. Einzig die Sauen schienen mir vor dem Abferkeln überversorgt. Aber der Tierarzt meinte, es gebe keine Probleme. Im Stall schien es auch keine zu geben. Auch die Buchten waren sauber, die Plastiktröge geputzt und die Wassereimer gut mit IMO-Wasser gefüllt.

Mind. 20 cm tief füllen mit sehr feinen Sägespänen (wie gemahlen) auf und bgieen es immer wieder mit indigenen Mikroorganismen.

Sobald die Schweine abkoten, wird es mit Sägespänen und IMO vermischt. Es stinkt überhaupt nicht in dem Stall, es riecht sehr angenehm nach ein wenig Milchsäure und beeindruckt sehr.
Auch für weitergehendes Tierwohl wird in diesem Stall gesorgt. Ist es zu heiß, dürfen sie in die Badewanne.

Was m.E. besonders bemerkenswert ist, ist die Tatsache, dass jeder Besucher vor dem Eintritt den Stall seine Füße desinfizieren muß. Die 'Managerin' achtet sorgfältig darauf, dass das auch passiert.

