Vor der Reise
Auf dem Bett stapeln sich die Utensilien, die ich mitnehmen möchte. Bücher, Zeitschriften, Medikamente, Computer, embedded Geräte ... Klimatisch bin ich auf die Reise inzwischen gut vorbereitet. Indoor haben wir gerade 33 Grad Celcius. Hoffentlich bekomme ich in Kampala keinen Kälteschock **. In Kampala sind es gerade mal 23 Grad und 65 % Luftfeuchtigkeit, sagt das Netz. Allerdings regnen soll es. In Luwube befindet sich die Farm, nahe bei Wobulenzi. Luwube ist ein Berg
. Ich werde, so ich es verstanden habe, meist in Kambala in der Kisota Road, Kisaasi übernachten.
Vorgestern habe ich einmal Heiner, einen ehemaligen Weggefährten und Biobauern aus der Region besucht und mich mit ihm über Schweinehaltung, seltene Rassen und ihre Vorteile unterhalten. Interessant war dabei u.a. die Info, dass Angler Sattelschweine einen längeren Darm besitzen als andere Rassen und deher besonders gut Grundfutter verwerten können. Vom Schweizer Edelschwein habe ich inzwischen erfahren, dass sie oft Coli-ressitent sind. Puzzlestein für Puzzlestein ...
Gestern war ich zur SES-Regionaltagung. Dort hat eine Landwirtin aus Angeln von ihrem Einsatz in Zimbabwe erzählt. Viele kleine wertvolle Tipps habe ich durch diesen Vortrag erhalten. 'Don't feed the bones' war ein Motto, das sie den einheimischen Bauern mit auf den Weg gegeben hat. Derjenige, der mein Projekt beantragt hat, ist da schon viel weiter. Er macht sich sehr wohl Gedanken, wie er die Schweine halten, füttern und behandeln muß, damit er effizient produzieren kann.
