Die ersten Tipps
Vielen Dank für die vielen freundlichen Rückmeldungen zu meinen Mails. Und es waren auch einige interessante Tipps dabei. Heike, die ein Projekt in Uganda unterstützt, hat mir gute Ratschläge vermittelt.
- Wasser in versiegelten Flaschen gibt es überall. Es gibt Geschäfte, Straßenstände ohne strenge Ladenöffnungszeiten. An der Straße sieht man oft verschlagähnliche Häuser mit Aufschrift „Hotel“. Dort gibt es neben Alkohol auch andere Getränke, manchmal etwas zu essen, nie Betten.
- Ich nehme immer eine kleine Flasche Wasser von zu Hause mit, das Wasser trinke ich auf dem Weg und im Flughafen bis zur Handgepäckskontrolle aus. Die leere Flasche behalte ich im Rucksack. Nach der letzten Kontrolle, vor dem Boarding, fülle ich diese Flasche auf der Toilette mit Leitungswasser. Wenn das Umsteigen in Europa mit sicherem Wasser ist, mache ich das dann dort noch mal so. Wenn nicht (z.B Äthiopien) *behalte ich das Hamburger Wasser * es so lange es geht. Ganz oft ist die Handgepäckkontrolle im Transit sehr lax. (Mein Rucksack hat außen ein Netz für die Flasche, ist also nicht versteckt.)
- Kleidung imprägniere ich gar nicht. Ich nehme Sachen mit, die sich gut waschen lassen in extrem wenig Wasser. Das ist sogenannte Funktionskleidung oder Baumwolle. Dickes Leinen braucht so viel Wasser zum Spülen (und ist schwer), deswegen nehme ich es ungern.
- Ich hatte auch immer irgendwelche „offiziellen“ Termine, da war ein Rock wichtig. Also zum Repräsentieren irgendwas gepflegt aussehendes, nicht nur Trekking-Schlabberlook. Das ist eine Frage des Respekts gegenüber den Gastgebern, die sehen in der Regel wie aus dem Ei gepellt aus, geradezu feierlich.
- Stechende Biester finden mich auch überall. Ich greife da zu starken Geschützen und besprühe mich mit DEET (z.B. Nobite), mehrfach am Tag. Abends ab Dämmerung dann möglichst lange Ärmel.
