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Atuli

Veröffentlicht am 2018-07-09 00:00:00.0


Atuli

Der SES hat angefragt, ob ich ein Bioschweinefarmprojekt in Uganda übernehmen würde

ATULI

vorweg: Ich werde in diesem Blog vermeiden, etwas zu schreiben, was gegen die Regeln des Seniorexpertenservices verstößt und werde mich bemühen, respektvoll über dieses Projekt zu berichten und die Persönlichkeitsrechte der Auftraggeber immer zu achten.

Im Juni 2017 erhielt ich vom SES die Anfrage, ob ich das Projekt ATULI übernehmen könnte.

Ich habe dann auf diese Frage mein CV geschickt und viele Anmerkungen gemacht. Wie gesagt: Es ist ca. 37 Jahre her, dass ich bei der Deutschen PIC ca 1 Jahr gearbeitet habe. Ich habe dort im Nukleusbetrieb ca. einen Monat lang hospitiert und alle Tätigkeiten durchgeführt, danach war ich dann im Management tätig und habe die Zuchtleitung übernommen. Ich war dort gut im Geschäft und ls sie bemerkt haben, dass ich in Stuttgart bei Prof. Bergmann promovierenkonnte, haben sie versucht mich unbedingt zu halten. Aber ich bin dann gegangen, weil ich mit dieser m.E. industriellen Form der 'Schweineproduktion' nichts am Hut habe.

Bis ich 13 Jahre alt war, hatten wir zu Hause Sauen, Ferkel, Mastschweine. Damit habe ich mich damals beschäftigt. Und auch das Schweinewiegen und -liefern stand 2 mal wöchentlich auf dem Programm in unserm Landkrug. Meine besondere Erfahrung damals: Skatspielen, Teepunschtrinken und Schweineliefern sind eine unauflösbare Einheit. Na, Skat wird auch heute noch gespielt, aber sowohl das Schweinewiegen ist Vergangenheit wie das Servieren von Teepunsch in den Landkrögen.

Nun gut. Ich habe dann gedacht, wenn ich schildere, was ich nicht kann, dann wollen sie mich nicht. Denkste.

Obwohl ich dann den Auftraggeber selbst kontaktiert habe, mit ihm gemailt habe, weiß ich über ihre Sauen- und Schweinehaltung noch recht wenig. Sie produzieren Biofrüchte und Biogemüse, wollen vielleicht ein kleines Hotel aufbauen und nutzen indigene Mikroorganismen (IMO). Ein paar Sauen werden gehalten... Ich werde dazu später mehr berichten.

Ich habe dann angefangen, alles was ich an Lektüre zur Schweinehaltung hatte, wieder herauszukramen. Eigentlich wollte ich mich noch mal um ein Praktikum bei Prof. Taube bemühen, aber durch viele Unwägbarkeiten bin ich davon wieder abgekommen. Die SES-Projektleitung hat mich auch sehr beruhigt. Es geht darum zu schauen: Probleme analysieren, Perspektiven entwickeln, Pläne aufstellen, Grundlagen vermitteln. Das kann ich, so glaube ich zumindest. Und deshalb fahre ich trotz aller Unwägbarkeiten mit einem positiven Gefühl. Nett wäre es, wenn Ihr mich bei der weiteren Vorbereitung, bei den fachlichen Problemen, aber auch in allen Ugandafragen hilfreich zur Seite steht. Dafür schon mal Vielen Dank.

Ansonsten werde ich mich bemühen hier lebendig, freundlich und - soweit ich das kann - humorvoll über meine Reise und das Projekt zu berichten.

Ach und noch was: Habe gerade erfahren, dass wir, Ingrid und ich, heute morgen um 4:00 Uhr Großeltern geworden sind. Der kleine Jonne Paulsen ist jetzt auch ein kleiner Erdenbürger.

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