Wenn irgendwer mir meine Flügel stutzt
Wenn irgendwer mir meine Flügel stutzt,
lass ich mir neue wachsen,
schmück mir mein weiches Federkleid,
flieg im Wind und tob im Sturm.
Und bin ich dann zum grossen Flug bereit,
vergessen all das alte Leid
dann flieg ich hoch in Raum und Zeit,
weit,weit in meine Welt.
Und sehne mich in tiefem Traum,
nach weitem, warmen Land,
nach Sonnenlicht und zartem Grün,
nach lieblichem Bemühen,
um eine kleine Träne
für meine arme Seele
Und land ich dann,
auf Dir, Du grüne Erde,
so trink ich Wasser von der Quelle,
und ziehe Dich an mich
für einen langen, langen Kuss
